Vereinsgeschichte

Die Gründung des Schützenvereins !
Hat über Entstehung und Werdegang unseres Vereines, mal Jemand nachgedacht ?
Es sei Euch Heute  mal in Erinnerung gebracht.
Als damalige Wirtin fasste ich den Entschluss,
dass ich den Werdegang einmal aufschreiben muss.
1960 an einem Abend, wir hatten kurz eröffnet das Lokal,
unterhielten sich ein paar Männer, so ganz normal.
Einer vermisste im Ort jeglichen Verein,
darauf der Zweite, wie wär’s mit einem Schützenverein !
Das müsste ohne Schwierigkeiten gehen,
der Wirt schon Schütze, könnte Pate stehen.
Die Gründung tat man auch bald beschließen,
es ging nicht aus, wies Hornberger schießen !
Auf den 22.06.1961 wurde dann die Gründung festgelegt.
Mit folgenden Unterschriften heute noch belegt
                                Gründungsmitglieder
 
              1. Manfred Rudy                      4. Adolf Gisch
             
              2. Wilhelm Bock                       5. Alfred Gisch

              3. Erwin Schilling                    6. Walter Lang
                                7. Werner Scherer
Doch dann kamen auch die ersten Probleme,
wo man zum üben einen Stand hernehme.
Der Wirt hatte gestattet, weil’s auch groß genug,
im Nebenzimmer, den ersten Schießversuch.
An der Tür hing man den Kugelfang.
Dann zeigte jeder was er kann.
Trotz Zielwasser hörte man so manchen Fluch,
die Zielscheibe war Ihnen nicht groß genug.
So musste die Tür darunter leiden,
wenn sich der Schuss nicht ins Ziel konnt entscheiden.
Als Alternative fand man dann,
dass man auch ins freie schießen kann.
Das wurde oft auch ausprobiert,
durch Fenster die Scheibe anvisiert.
Doch dieses auch keine Dauerlösung war,
allein schon wegen der Gefahr.
Im Hirtenhaus, es war Gemeinde Eigen,
sollte sich dann eine Lösung zeigen.
Nur für Wettkämpfe  musste man einen Platz erkunden.
Auch diesen hat man bald gefunden.
Gesucht wurde nämlich gar nicht lang,
wir gehen zum Wirt in den Kellergang.
Dort schoss man an den Damentoiletten vorbei,
was ja nicht ganz Gefahrenfrei !
Man meinte, das würde kein Hindernis sein,
wenn die Frauen müssen, stellen das schießen wir ein.
So sah man sie stets durch en Keller sprinten aus Angst,
dass mal ein Schuss kommt von hinten.
Oft drang noch oben Gelächter und Geschrei,
sie hatten wohl trotzdem ihren Spaß dabei.
Durch Disziplin wurde auch niemand angeschossen.
Mein Verbandskasten blieb geschlossen.
Schon 1961 konnte man den Aufstieg in die 5. Kreisklasse lesen,
sogar unbesiegter Rundenmeister gewesen.
Auch von auswärtigen Schützen war der Zuspruch nicht klein.
Bald schrieb man die ersten Mitglieder ein.
Immer mehr hatten bald die Passion,
auf der Kellertreppe gab’s Gedränge schon.
Es war keine Lösung in der Tat,
vielleicht weiß der Bürgermeister einen Rat ?
Denn ein Schützenhaus sollt endlich entstehn,
mit Hilfe der Gemeinde könnt es gehen.
Der Bürgermeister hat auch das Anliegen überdacht
und stellte Land ganz ohne Pacht.
Auf 30 Jahre wurde befristet die Zeit 1992 war dann der Kauf oder Verlängerung so weit.
Doch als der Vertrag war unterschrieben,
den Schützen noch einige Probleme blieben.
Die Kasse zum bauen war nämlich leer,
wo kriegen wir das nötige Geld nun her ?
Ein Hühnerstall war zum Abriss zu verkaufen,
das Material wollte man zum Bau gebrauchen.
Ein Privatmann lieh noch 500,– DM plus Zinsen dann,
jetzt mit großem Einsatz man den Bau begann.
Von der Gemeinde hat man dann noch das Bauholz bekommen.
Die Spende wurde gerne angenommen.
Die Freizeit opfernd ganz ohne Lohn,
stand 1962 zur  Winterrunde der Bau auch schon.
Das Werk konnte seine Meister loben,
als der Richtstrauß hing dann oben.
Ein Lob sei Heute noch angebracht,
mit welchem Idealismus das vollbracht.
So brachte der Ehrgeiz zu Punkten und Siegen,
im Jahre 1965 / 66 zur I. Kreisklasse aufgestiegen
Auch auswärtige Schützen nahmen begeistert den Schießsport an.
Aus Kronweiler kam sogar unser bester Mann.
Einer guten Schützin aus Aachen war der Weg nicht zu weit,
Sie nahm sich stets zum Training Zeit.
Bei der großen Resonanz stellte sich plötzlich ein Mangel ein.
Beim Bau sparte man nämlich die Toiletten ein.
Weil in der Praxis auch der Schießstand zu klein,
beschloss man ein Erweiterungsbau muss sein.
86 Mitglieder zählte inzwischen der Verein,
damit konnte man zufrieden sein.
Die Zukunft scheint auch nicht im Trüben,
denn der Nachwuchs kommt fleißig üben.
Zur Generalversammlung, sie ist einmal im Jahr,
sind zahlreich auch die Mitglieder da.
Die besten Schützen werden mit Nadeln und Urkunden geehrt.
Ob Ausflug oder Picknick man auch erfährt.
Nach Anhörung, um keine zu verdrießen,
wird der Vorstand nach Mehrheit beschließen.
Alfred nach allem die Finanzen überschlägt was gehr, ob es sich auch trägt.
Er tut stets spitz kalkulieren,
was der Verein finanziell kann riskieren.
Auch Meinungsverschiedenheiten sind zu diskutieren,
bis sie zum Ergebnis führen.
Möge im Ort als einzigen Verein niemals Sorge um Nachwuchs sein,
dass er auch in Zukunft bestehen bleibt uns steter Erfolg zum Ansporn treibt.
 Darauf allzeit gut Schuß, ich auch zum Ende Kommen muß                                                                  Oberhambach   Iren Rudy